Richtiger Zeitpunkt

HAUS-AUFGABE: WANN IST DER OPTIMALE VERKAUFSMOMENT?

23.9.26
Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Hausverkauf? Erfahren Sie, welche Faktoren Eigentümer bei Markt, Nachfrage, Preis und persönlicher Situation berücksichtigen sollten.

Wann Haus verkaufen? Den richtigen Zeitpunkt für den Immobilienverkauf finden

Wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt, ein Haus zu verkaufen?

Im Frühjahr, wenn der Garten blüht?

Wenn die Immobilienpreise besonders hoch erscheinen?

Wenn die Zinsen sinken?

Oder sollte man lieber noch einige Jahre warten?

Die Antwort ist weniger einfach, als viele Eigentümer erwarten.

Den einen perfekten Verkaufszeitpunkt gibt es nicht.

Ob ein Immobilienverkauf sinnvoll ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab: von der persönlichen Lebenssituation, der Immobilie selbst, der regionalen Nachfrage, den Finanzierungsmöglichkeiten potenzieller Käufer und nicht zuletzt von den eigenen Plänen für die Zukunft.

Deshalb sollte die entscheidende Frage nicht nur lauten:

„Ist jetzt ein guter Immobilienmarkt?“

Sondern:

„Ist jetzt für mich und meine Immobilie der richtige Zeitpunkt?“

Der persönliche Verkaufsgrund steht häufig an erster Stelle

Immobilien werden aus sehr unterschiedlichen Gründen verkauft.

Typische Situationen können beispielsweise sein:

Familienzuwachs,

beruflicher Umzug,

Trennung oder Scheidung,

Erbschaft,

Auszug der Kinder,

Verkleinerung im Alter,

gesundheitliche oder persönliche Veränderungen,

finanzielle Gründe

oder der Wunsch nach einer anderen Wohnform.

In solchen Situationen kann es wenig sinnvoll sein, einen notwendigen oder gewünschten Verkauf jahrelang hinauszuzögern, nur weil möglicherweise irgendwann bessere Marktbedingungen entstehen könnten.

Denn wie sich Immobilienpreise, Nachfrage und Finanzierungskonditionen zukünftig entwickeln, lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen.

Jetzt verkaufen oder noch warten?

Diese Frage stellen uns Eigentümer besonders häufig.

Dabei sollte zunächst geklärt werden, was durch das Warten überhaupt erreicht werden soll.

Soll ein höherer Verkaufspreis erzielt werden?

Soll eine laufende Finanzierung zunächst weiter reduziert werden?

Stehen noch Modernisierungen an?

Wird die Immobilie momentan selbst genutzt oder vermietet?

Ist bereits eine neue Immobilie geplant?

Oder besteht aktuell überhaupt kein Zeitdruck?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich sinnvoll beurteilen, ob ein zeitnaher Verkauf oder weiteres Abwarten besser zur persönlichen Situation passt.

Auf steigende Immobilienpreise zu warten, ist keine sichere Strategie

Die Hoffnung auf zukünftig höhere Immobilienpreise ist verständlich.

Sie bleibt jedoch eine Prognose.

Immobilienmärkte können sich verändern.

Dabei spielen unter anderem folgende Faktoren eine Rolle:

Zinsentwicklung,

wirtschaftliche Situation,

Einkommensentwicklung,

Bevölkerungsentwicklung,

Neubautätigkeit,

Wohnungsangebot,

regionale Nachfrage

und gesetzliche Rahmenbedingungen.

Selbst wenn Immobilienpreise in einer Region über einen bestimmten Zeitraum gestiegen sind, bedeutet das nicht automatisch, dass sich diese Entwicklung in gleicher Weise fortsetzt.

Vergangene Preisentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Verkaufspreise.

Immobilienmärkte sind regional

Aussagen über „den deutschen Immobilienmarkt“ helfen einem einzelnen Eigentümer nur begrenzt.

Immobilienmärkte unterscheiden sich regional und teilweise sogar innerhalb einer Stadt erheblich.

Ein Einfamilienhaus in Flensburg kann einer anderen Nachfrage unterliegen als ein Haus in Wees, Glücksburg, Harrislee oder einer ländlicheren Gemeinde.

Selbst innerhalb Flensburgs können sich Wohnlagen, Zielgruppen und erzielbare Marktpreise unterscheiden.

Deshalb sollte die Entscheidung über einen Verkauf möglichst auf Grundlage der konkreten regionalen Marktsituation getroffen werden.

Zinsen beeinflussen den Immobilienmarkt

Die Finanzierungsmöglichkeiten potenzieller Käufer können einen erheblichen Einfluss auf die Nachfrage haben.

Steigen Baufinanzierungszinsen, kann sich bei gleicher monatlicher Belastung der finanzierbare Kaufpreis reduzieren.

Sinkende Zinsen können umgekehrt die Finanzierungsmöglichkeiten bestimmter Käufer verbessern.

Der Zusammenhang ist jedoch nicht so einfach, dass steigende Zinsen automatisch fallende Immobilienpreise oder sinkende Zinsen automatisch steigende Preise bedeuten.

Auch Angebot, Nachfrage, Einkommen, Eigenkapital und wirtschaftliche Erwartungen spielen eine Rolle.

Deshalb sollte ein Hausverkauf nicht ausschließlich von einer bestimmten Zinsprognose abhängig gemacht werden.

Auf niedrigere Zinsen warten?

Auch Verkäufer beobachten häufig die Bauzinsen.

Die Überlegung dahinter:

Wenn Finanzierungen günstiger werden, könnten mehr Interessenten eine Immobilie finanzieren.

Das kann grundsätzlich ein relevanter Marktfaktor sein.

Niemand kann jedoch zuverlässig garantieren, wann und in welchem Umfang sich Finanzierungskonditionen verändern.

Wer einen Verkauf ausschließlich auf eine erwartete Zinsentwicklung verschiebt, trifft deshalb letztlich eine Entscheidung auf Grundlage einer Prognose.

Sinnvoller ist es, die aktuelle Marktsituation und die eigene persönliche Situation gemeinsam zu betrachten.

Ist das Frühjahr die beste Jahreszeit für den Hausverkauf?

Frühling und Frühsommer gelten häufig als besonders attraktive Jahreszeiten für Immobilienverkäufe.

Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe.

Gärten präsentieren sich ansprechend, die Tage sind länger und Immobilien können bei gutem Tageslicht fotografiert und besichtigt werden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Häuser im Herbst oder Winter grundsätzlich schlechter verkauft werden.

Kaufinteressenten suchen nicht nur im Frühjahr nach Immobilien.

Wer beispielsweise aus beruflichen oder familiären Gründen ein Haus benötigt, wird seine Suche kaum für mehrere Monate einstellen, nur weil gerade Winter ist.

Gute Präsentation ist wichtiger als der Kalendermonat

Eine professionell präsentierte Immobilie kann zu unterschiedlichen Jahreszeiten erfolgreich vermarktet werden.

Wichtiger als der Monat können beispielsweise sein:

realistische Preispositionierung,

professionelle Immobilienfotografie,

vollständige Verkaufsunterlagen,

ansprechendes Exposé,

passende Zielgruppenansprache

und eine strukturierte Vermarktung.

Natürlich kann eine Immobilie mit großem Garten im Frühjahr oder Sommer besonders attraktiv wirken.

Daraus folgt aber keine allgemeine Regel, dass ein Verkauf ausschließlich in diesen Monaten sinnvoll wäre.

Der Zustand der Immobilie beeinflusst den Verkaufszeitpunkt

Vor dem Verkauf stellt sich häufig die Frage, ob zunächst renoviert oder saniert werden sollte.

Auch darauf gibt es keine pauschale Antwort.

Kleinere Maßnahmen können die Präsentation verbessern.

Größere Investitionen sollten dagegen sorgfältig geprüft werden.

Eine Investition von beispielsweise 30.000 Euro bedeutet nicht automatisch, dass anschließend ein entsprechend höherer Verkaufspreis erzielt wird.

Deshalb empfehlen wir:

Erst den aktuellen Marktwert beziehungsweise eine realistische Marktpreiseinschätzung betrachten – dann über größere Investitionen entscheiden.

Nicht auf den „perfekten Zustand“ warten

Manche Eigentümer verschieben einen Verkauf, weil sie glauben, das Haus müsse vorher vollständig modernisiert werden.

Das ist nicht grundsätzlich notwendig.

Es gibt Käufer, die bewusst nach Immobilien suchen, die sie nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können.

Entscheidend ist vielmehr, dass der Zustand der Immobilie transparent dargestellt und bei der Preisfindung angemessen berücksichtigt wird.

Ein unsaniertes Haus kann verkäuflich sein.

Ein modernisiertes Haus kann ebenfalls verkäuflich sein.

Die jeweilige Zielgruppe und der passende Angebotspreis unterscheiden sich möglicherweise.

Finanzierung vor dem Verkauf prüfen

Besteht für die Immobilie noch ein Darlehen, sollte vor dem Verkauf geklärt werden, wie mit der Finanzierung umzugehen ist.

Ein Immobilienverkauf kann dazu führen, dass ein bestehendes Darlehen vorzeitig zurückgeführt werden soll oder muss.

Abhängig von Darlehensvertrag, Zinsbindung und rechtlichen Voraussetzungen kann dabei eine Vorfälligkeitsentschädigung eine Rolle spielen.

Sie fällt jedoch nicht automatisch bei jedem Immobilienverkauf und in jeder Finanzierungskonstellation an.

Deshalb sollte frühzeitig mit dem finanzierenden Kreditinstitut geklärt werden:

Wie hoch ist die aktuelle Restschuld?

Welche Möglichkeiten bestehen bei einem Verkauf?

Ist eine vorzeitige Rückzahlung möglich?

Kann eine Vorfälligkeitsentschädigung entstehen?

Bestehen vertragliche oder gesetzliche Kündigungsmöglichkeiten?

Diese Punkte können die wirtschaftliche Betrachtung eines Verkaufs erheblich beeinflussen.

Verkaufspreis ist nicht gleich verfügbarer Geldbetrag

Eigentümer sollten außerdem berücksichtigen, dass der Verkaufspreis nicht automatisch dem Betrag entspricht, der anschließend frei zur Verfügung steht.

Je nach Situation können beispielsweise noch berücksichtigt werden müssen:

Restschuld bestehender Darlehen,

mögliche Finanzierungskosten,

gegebenenfalls Vorfälligkeitsentschädigung,

Verkaufskosten,

Maklerprovision,

mögliche steuerliche Auswirkungen

und weitere individuelle Verpflichtungen.

Vor einer größeren finanziellen Folgeentscheidung sollte deshalb nicht allein mit dem erwarteten Verkaufspreis gerechnet werden.

Steuer beim Hausverkauf: Vorsicht mit pauschalen Aussagen

Beim Immobilienverkauf wird häufig von der sogenannten „Spekulationssteuer“ gesprochen.

Dieser Begriff wird umgangssprachlich verwendet.

Steuerlich geht es bei privaten Immobilien unter bestimmten Voraussetzungen um Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften.

Dabei kann insbesondere der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung eine Rolle spielen.

Das Einkommensteuerrecht enthält für Grundstücke grundsätzlich eine Zehnjahresfrist.

Daneben bestehen jedoch wichtige Ausnahmen – insbesondere bei bestimmten Nutzungen zu eigenen Wohnzwecken.

Deshalb ist die Aussage

„Ein Immobilienverkauf innerhalb von zehn Jahren ist immer steuerpflichtig“

ebenso falsch wie

„Nach zehn Jahren ist jeder Immobilienverkauf automatisch steuerfrei.“

Eigennutzung kann steuerlich eine wichtige Rolle spielen

Für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Immobilien enthält das Einkommensteuerrecht besondere Regelungen.

Dabei können unter bestimmten Voraussetzungen auch Verkäufe innerhalb des Zehnjahreszeitraums von der Besteuerung als privates Veräußerungsgeschäft ausgenommen sein.

Die gesetzlichen Voraussetzungen sollten jedoch im konkreten Fall geprüft werden.

Besondere Vorsicht ist beispielsweise bei gemischter Nutzung, zeitweiser Vermietung, Erbschaften, unentgeltlichen Übertragungen, Trennungssituationen, betrieblich genutzten Bereichen oder anderen Sonderkonstellationen sinnvoll.

Bei steuerlich relevanten Fragen sollte deshalb vor dem Verkauf ein Steuerberater oder eine andere entsprechend qualifizierte Stelle hinzugezogen werden.

Nicht mit einem pauschalen Steuersatz rechnen

Auch Aussagen wie

„Beim Hausverkauf fallen 30 oder 40 Prozent Spekulationssteuer an“

sind zu pauschal.

Ob überhaupt ein steuerpflichtiger privater Veräußerungsgewinn vorliegt und welche steuerlichen Auswirkungen sich daraus ergeben, hängt von der konkreten Situation ab.

Für die Entscheidung über den Verkaufszeitpunkt kann eine frühzeitige steuerliche Prüfung deshalb sinnvoll sein.

Die Drei-Objekt-Grenze nicht vereinfachen

Wer innerhalb eines bestimmten Zeitraums mehrere Immobilien verkauft, stößt bei der Recherche häufig auf den Begriff „Drei-Objekt-Grenze“.

Auch hier sollte nicht nach einfachen Internetregeln gehandelt werden.

Die steuerliche Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblichem Grundstückshandel kann von verschiedenen Umständen abhängen.

Die Anzahl der veräußerten Objekte kann dabei ein wichtiger Gesichtspunkt sein, ist aber nicht das einzige denkbare Kriterium für die steuerliche Beurteilung.

Wer mehrere Immobilien veräußert oder dies plant, sollte deshalb steuerlichen Rat einholen.

Geerbtes Haus: Verkaufen oder noch warten?

Nach einer Erbschaft stehen Eigentümer häufig vor der Frage, was mit der Immobilie geschehen soll.

Mögliche Optionen sind beispielsweise:

selbst nutzen,

vermieten,

innerhalb der Familie übernehmen

oder verkaufen.

Dabei können erbrechtliche und steuerliche Aspekte eine Rolle spielen.

Bei einer Erbengemeinschaft kommt hinzu, dass Entscheidungen über die Immobilie regelmäßig nicht allein von einer Person getroffen werden können.

Auch die steuerliche Betrachtung eines späteren Verkaufs kann Besonderheiten aufweisen.

Deshalb sollte der Verkaufszeitpunkt bei einer geerbten Immobilie nicht ausschließlich anhand der aktuellen Immobilienpreise entschieden werden.

Hausverkauf bei Trennung oder Scheidung

Auch bei einer Trennung kann ein Immobilienverkauf sinnvoll oder notwendig werden.

Allerdings sollten Eigentumsverhältnisse, Finanzierung, Nutzung der Immobilie und mögliche familienrechtliche beziehungsweise steuerliche Auswirkungen getrennt voneinander betrachtet werden.

Nicht jede Immobilie gehört beiden Ehepartnern automatisch zur Hälfte.

Und nicht jede bestehende Finanzierung lässt sich allein durch eine private Vereinbarung zwischen den Beteiligten verändern.

Gerade in dieser Situation sollte ein Verkauf deshalb möglichst strukturiert und ohne unnötigen Zeitdruck vorbereitet werden.

Vermietete Immobilie: Verkauf gut vorbereiten

Auch eine vermietete Immobilie kann verkauft werden.

Das bestehende Mietverhältnis endet grundsätzlich nicht allein durch den Eigentümerwechsel.

Für den Verkaufszeitpunkt können deshalb unter anderem folgende Punkte relevant sein:

bestehender Mietvertrag,

Miethöhe,

Zustand der Immobilie,

Zielgruppe der Käufer,

wirtschaftliche Kennzahlen

und gegebenenfalls rechtliche Besonderheiten.

Eine vermietete Eigentumswohnung richtet sich häufig an eine andere Käufergruppe als eine kurzfristig selbst nutzbare Wohnung.

Das sollte bereits bei Preisstrategie und Vermarktung berücksichtigt werden.

Erst kaufen oder erst verkaufen?

Eigentümer, die von einem Haus in ein anderes wechseln möchten, stehen häufig vor einer schwierigen Frage:

Zuerst die bestehende Immobilie verkaufen oder zuerst das neue Zuhause kaufen?

Beide Varianten können Vor- und Nachteile haben.

Wer zuerst verkauft, kennt anschließend grundsätzlich den tatsächlich erzielten Verkaufspreis und kann seine weitere Finanzierung darauf abstimmen.

Dafür kann zwischen Verkauf und Einzug in die neue Immobilie eine Übergangslösung notwendig werden.

Wer zuerst kauft, kann den Umzug möglicherweise komfortabler organisieren.

Dafür können Zwischenfinanzierung und das Risiko eines später als erwartet erfolgenden Verkaufs eine Rolle spielen.

Welche Reihenfolge sinnvoll ist, hängt von der persönlichen und finanziellen Situation ab.

Zeitdruck ist selten ein guter Verkaufsberater

Ein Immobilienverkauf sollte möglichst nicht erst dann vorbereitet werden, wenn ein bestimmter Verkaufstermin zwingend eingehalten werden muss.

Je größer der Zeitdruck, desto kleiner kann der Handlungsspielraum werden.

Eine frühzeitige Vorbereitung ermöglicht beispielsweise:

Unterlagen zusammenzustellen,

offene Fragen zu klären,

eine Preisstrategie zu entwickeln,

die Immobilie professionell vorzubereiten

und die Vermarktung strukturiert zu planen.

Das bedeutet nicht, dass ein Hausverkauf möglichst lange dauern sollte.

Im Gegenteil:

Eine gute Vorbereitung kann helfen, unnötige Verzögerungen während der Vermarktung zu vermeiden.

Zu hoher Angebotspreis kann Zeit kosten

Manche Eigentümer möchten zunächst mit einem besonders hohen Preis starten und diesen später gegebenenfalls reduzieren.

Diese Strategie kann Risiken haben.

Ein deutlich oberhalb der aktuellen Markteinschätzung liegender Angebotspreis kann dazu führen, dass geeignete Interessenten die Immobilie gar nicht erst näher betrachten.

Bleibt ein Objekt anschließend lange am Markt und wird der Preis mehrfach reduziert, kann dies wiederum Fragen bei Kaufinteressenten auslösen.

Deshalb sollte die Preisstrategie bereits vor Vermarktungsbeginn sorgfältig vorbereitet werden.

Aber auch ein zu niedriger Preis ist keine Strategie

Umgekehrt sollte eine Immobilie nicht ohne sachlichen Grund deutlich unterhalb einer realistischen Markteinschätzung angeboten werden.

Ziel sollte nicht der schnellstmögliche Verkauf um jeden Preis sein.

Ziel ist eine zur Immobilie, zur Nachfrage und zur persönlichen Situation passende Verkaufsstrategie.

Dazu gehört eine nachvollziehbare Einschätzung des voraussichtlich am Markt erzielbaren Preises.

Marktpreiseinschätzung und Verkehrswertgutachten unterscheiden

Ein Immobilienmakler kann anhand von Objektmerkmalen, regionaler Marktkenntnis, Vergleichsangeboten beziehungsweise verfügbaren Marktdaten und Erfahrungen aus tatsächlich begleiteten Verkäufen eine Marktpreiseinschätzung vornehmen.

Das ist jedoch nicht automatisch dasselbe wie ein förmliches Verkehrswertgutachten durch einen entsprechend qualifizierten beziehungsweise öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen.

Ob ein Gutachten benötigt wird, hängt vom jeweiligen Anlass ab.

Für die Vorbereitung eines normalen Immobilienverkaufs kann eine professionelle Marktpreiseinschätzung eine wichtige Grundlage für die Preisstrategie sein.

In rechtlichen, gerichtlichen, steuerlichen oder anderen besonderen Situationen kann dagegen eine formelle Wertermittlung erforderlich oder sinnvoll sein.

Was ist mein Haus heute wert?

Bevor Eigentümer entscheiden, ob sie jetzt verkaufen oder noch warten möchten, sollten sie zunächst wissen, wie die Immobilie aktuell am Markt einzuschätzen ist.

Dabei spielen unter anderem eine Rolle:

Lage,

Grundstück,

Wohnfläche,

Baujahr,

Gebäudezustand,

Ausstattung,

energetische Eigenschaften,

durchgeführte Modernisierungen,

Grundriss

und aktuelle regionale Nachfrage.

Erst wenn eine realistische Größenordnung bekannt ist, lässt sich sinnvoll darüber sprechen, ob ein Verkauf zur persönlichen Planung passt.

Hausverkauf in Flensburg und im nördlichen Schleswig-Holstein

Gerade bei Immobilien ist regionale Marktkenntnis besonders wichtig.

FEDDERSEN IMMOBILIEN begleitet Eigentümer beim Verkauf von Häusern und Eigentumswohnungen in Flensburg und im gesamten nördlichen Schleswig-Holstein – von Wees und Glücksburg über den Kreis Schleswig-Flensburg bis nach Nordfriesland und in den Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Dabei betrachten wir nicht nur allgemeine Markttrends.

Entscheidend ist die konkrete Immobilie:

Wo befindet sie sich?

Welche Käufergruppe kommt infrage?

Wie ist ihr Zustand?

Welche vergleichbaren Immobilien werden angeboten beziehungsweise wurden verkauft?

Und welche Preisstrategie passt zur aktuellen Nachfrage?

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Unser Fazit: Der beste Verkaufszeitpunkt ist individuell

Auf die Frage

„Wann sollte ich mein Haus verkaufen?“

gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Frühling kann ein guter Zeitpunkt sein – muss es aber nicht.

Sinkende Zinsen können die Finanzierungsmöglichkeiten bestimmter Käufer verbessern – garantieren aber keinen höheren Verkaufspreis.

Steigende Immobilienpreise können erfreulich sein – niemand kann jedoch zuverlässig vorhersagen, ob und wie lange sie anhalten.

Entscheidender sind häufig:

die persönliche Lebenssituation,

der aktuelle Wert der Immobilie,

die regionale Nachfrage,

eine eventuell bestehende Finanzierung,

mögliche steuerliche Auswirkungen

und die Frage, was nach dem Verkauf geplant ist.

Deshalb lautet unsere Empfehlung nicht:

„Warten Sie unbedingt.“

Und auch nicht:

„Verkaufen Sie sofort.“

Sinnvoller ist:

Erst die aktuelle Situation sachlich bewerten – und anschließend auf dieser Grundlage entscheiden.

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Sie überlegen, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für Ihren Immobilienverkauf ist?

FEDDERSEN IMMOBILIEN unterstützt Eigentümer dabei, die aktuelle Marktsituation ihrer Immobilie realistisch einzuschätzen.

Gemeinsam betrachten wir Lage, Zustand, Ausstattung, Zielgruppe und die regionale Nachfrage und entwickeln daraus eine passende Verkaufsstrategie.

Bei steuerlichen, rechtlichen oder individuellen Finanzierungsfragen verweisen wir bewusst auf entsprechend qualifizierte Fachleute.

So bleibt die Entscheidung über den Verkauf dort, wo sie hingehört:

bei Ihnen als Eigentümer – auf Grundlage möglichst guter Informationen.

FEDDERSEN IMMOBILIEN

AUFFALLEND. ANDERS. AUTHENTISCH.

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Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Rechts-, Steuer-, Finanzierungs-, Anlage- oder sonstige Fachberatung dar. Ob und wann der Verkauf einer Immobilie im konkreten Einzelfall wirtschaftlich, steuerlich oder persönlich sinnvoll ist, hängt insbesondere von Eigentumsverhältnissen, Erwerbszeitpunkt, Nutzung, Finanzierung, persönlichen Verhältnissen, Immobilienzustand und den jeweils geltenden rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen ab. Insbesondere stellen die im Beitrag erläuterten steuerlichen Grundsätze keine verbindliche Beurteilung eines konkreten Immobilienverkaufs dar. Die steuerliche Behandlung kann unter anderem bei Eigennutzung, Vermietung, Erbschaft, Schenkung, Trennung oder Scheidung, gemischter beziehungsweise betrieblicher Nutzung sowie beim Verkauf mehrerer Immobilien Besonderheiten aufweisen. Auch eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung oder andere Folge einer vorzeitigen Darlehensrückzahlung hängt von den gesetzlichen Voraussetzungen und dem jeweiligen Darlehensvertrag ab. Aussagen über Immobilienpreise, Zinsen, Nachfrage oder zukünftige Marktentwicklungen sind keine Prognose oder Garantie für einen bestimmten Verkaufspreis oder Verkaufserfolg. FEDDERSEN IMMOBILIEN erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. Bei entsprechenden Fragestellungen sollten vor einer Verkaufsentscheidung insbesondere Steuerberater, Rechtsanwälte, finanzierende Kreditinstitute oder andere entsprechend qualifizierte Fachleute hinzugezogen werden. Eine Marktpreiseinschätzung durch einen Immobilienmakler ist zudem nicht automatisch mit einem förmlichen Verkehrswertgutachten eines hierfür qualifizierten Sachverständigen gleichzusetzen. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, erfolgen jedoch ohne Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Beitrag gegebenenfalls das generische Maskulinum verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich gleichermaßen für alle Geschlechter.

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Jan-Jörg Feddersen

Als Sprössling einer Familie aus der Baubranche konnte ich bereits in jungen Jahren erste Eindrücke und Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Immobilien machen. Ich verfüge aufgrund meiner Ausbildung zum Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (IHK) sowie einer Zusatzqualifikation zum Immobilienmakler (IHK) auf der kaufmännischen Ebene und meiner Ausbildung zum staatlich geprüften Hochbautechniker auf der technischen Ebene über ein umfangreiches Fachwissen sowie langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche mit der ich Ihnen sowohl beim Kauf als auch Verkauf einer Immobilie gerne behilflich bin.